Mediation und Planungszelle. Zwei diskursive Bürgerbeteiligungsverfahren im demokratietheoretischen Vergleich.

VDM, Müller
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VDM, Müller

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Saarbrücken

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ZLB: 2009/2903

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Abstract

Die Defizite des bestehenden politischen Systems liegen offen zu Tage. Angesichts von Politikverdrossenheit, Steuerungsdefiziten und -blockaden (z.B. in der Umweltpolitik) sowie Entscheidungen mächtiger kollektiver Akteure, die oft zu Lasten schwächerer gesellschaftlicher Gruppen gehen, gewinnt die Diskussion über Möglichkeiten zur Modernisierung der Demokratie an Bedeutung. Die verstärkte Einbeziehung der Interessen von Bürgern und Gruppen über sog. diskursive Beteiligungsverfahren ist eine dieser Möglichkeiten. Diese Verfahren könnten für Entscheidungsprozesse von Politik und Verwaltung u.a. ein Mehr an Repräsentativität, Sachinformiertheit und Zukunftsorientierung bringen. Zwei relativ oft eingesetzte Verfahren, Mediation und Planungszelle, werden mit Design, Anwendungsbereichen, Dauer und Kosten beschrieben. Nach einer Analyse der wichtigsten Defizite des bestehenden politischen Systems werden sie systematisch auf ihr Potenzial zur Minderung dieser Defizite untersucht und verglichen.

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115 S.

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