Jüdisches Bauen in Nachkriegsdeutschland. Der Architekt Hermann Zvi Guttmann.
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Berlin
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ZLB: Kws 461/70
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Abstract
Als einer von wenigen jüdischen Architekten gestaltete Hermann Zvi Guttmann, geboren 1917 in Bielitz (heute Bielsko-Biala, Polen), die Etablierung jüdischen Lebens in Nachkriegsdeutschland entscheidend mit. Nach Studium in München lebte er ab Anfang der 1950er Jahre in Frankfurt. Sein Werk umfasst Synagogen, Gemeindezentren, Altenheime, Jugendräume, Mikwaot, Denkmale sowie Wohn- und Geschäftshäuser. Es verweist auf die Vielfältigkeit der Bauaufgaben, denen die neu gegründeten Gemeinden in den ersten Jahrzehnten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gegenüberstanden. Synagogen und Gemeindezentren aus dieser Zeit sind meist klein, unscheinbar und außerhalb der Stadtzentren zu finden. Sie zeugen somit nicht nur von den Anfängen jüdischer Gemeinden in Westdeutschland nach der Shoah, sondern auch von den Möglichkeiten und den begrenzten Räumen, die die bundesrepublikanische Nachkriegsgesellschaft ihnen zugestand. Das Buch untersucht zugleich die realisierten Bauten und die nicht zur Ausführung gekommenen Projekte Guttmanns. Ihre Entstehungsbedingungen werden vor dem Hintergrund des Wiederaufbaus deutscher Städte analysiert, der von Architekten geprägt wurde, die bereits im Nationalsozialismus erfolgreich tätig waren.
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222 S.
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Jüdische Kulturgeschichte in der Moderne; 12