Wie Architekten Bauten entwerfen. Der Wiederabdruck einer WZB­Studie belebt die Berliner Hochhausdebatte.

Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
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Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

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Berlin

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0174-3120

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ZLB: Kws 1 ZB 1185
TIB: ZN 9864

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Abstract

Es ist ein Glücksfall, dass Jörg Potthasts Feldstudie (und Diplomarbeit) jetzt 20 Jahre nach ihrer Erstveröffentlichung wieder zugänglich ist. Potthasts wiederaufgelegte Studie über das "Architekturbüro als Labor der Stadt" belebt die gerade wieder aufgeflammte Berliner Hochhausdebatte. Zum einen lädt das Buch dazu ein, über die zeitliche Dimension von Designprozessen nachzudenken. Denn das Berliner Hochhaus, um dessen Entwurf es in der Studie geht, ist im Sommer 2017 fertiggestellt worden, auch wenn es völlig anders aussieht. Aus dem vor mehr als 20 Jahren designten Entwurf, der drei Turmhäuser mit einem paradiesischen Garten vorsah, wurde das "Upper West", ein 119 Meter hohes Gebäude, das zusammen mit dem Hochhaus des Waldorf­Astoria­Hotels seit diesem Jahr ein völlig neues Entree für den Breitscheidplatz - und damit für die Berliner City West - bietet. Zum anderen werden Hochhäuser gerade auf dem aufgeheizten Berliner Immobilienmarkt als Mittel gegen die Wohnungsnot ins Spiel gebracht. Manche Diskussionen, etwa um den Bau von Hochhäusern am Alexanderplatz, ziehen sich seit Jahren hin. Andere, wie die über neue Pläne für den Ernst­Reuter­Platz, sind gerade erst angestoßen worden. Jetzt arbeitet der Berliner Senat an einem Hochhausrahmenplan, der sicherstellen soll, dass sich Hochhäuser sinnvoll in die Stadtgestaltung einfügen. In dem Band kommen neben Bernward Joerges auch Jörg Potthast selbst, heute Soziologieprofessor in Siegen, und der Soziologe Michael Guggenheim von der Londoner Goldsmiths University zu Wort. Damit werden der empirischen Feldforschung von damals weitere Perspektiven zur Seite gestellt, die sich mitunter genauso mitreißend und amüsant lesen wie die Ursprungsstudie.

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WZB-Mitteilungen

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Nr. 158

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S. 38-39

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