Ostdeutsche Identität im Wandel der Zeiten. 30 Jahre und noch kein Ende.

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Berlin

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ZLB: Kws 165/260

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Abstract

Dieser Beitrag zeigt auf, dass "ostdeutsche Identität" kein starres und homogenes Gebilde ist, welches mit einem bestimmten Inhalt an Eigenschaften und Einstellungen gefüllt werden kann. Die Fremd- und Selbstidentifikationen haben sich seit der Existenz der DDR, während des Prozesses der Wiedervereinigung und mit Blick auf verschiedene Generationen stetig gewandelt. Die ostdeutsche Identität wird auch in der Altersgruppe der "Nachwendekinder" fortgeschrieben. Durch die Sozialisation über die Eltern, Schule und Medien, die Erfahrung symbolischer Abwertung als Ostdeutsche und die Ausgrenzung aus dem Normalitätsparadigma einer deutschen Identität, die oft mit westdeutschen Erfahrungen gleichgesetzt wird, schreibt sich Identifikation mit Ostdeutschland auch bei dieser Nachwendegeneration fest.

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189-198

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