Der Bahnhof: Basilika der Mobilität - Erlebniswelt der Moderne.

Kohlhammer
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Stuttgart

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ZLB: 2010/1414

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Abstract

Der Bahnhof avanciert im 19. Jh. zum bedeutenden architektonischen Bautypus, in dem sich Zeitgeist konzentriert. Als Bauwerk ist er Symbol und Verdichtungsraum von Modernität und Urbanität: Architektur, Film, Malerei, Musik und Literatur verherrlichen den Bahnhof als "Kathedrale der Moderne" oder verdammen ihn als "Stätte der Hässlichkeit". Vielfältig-schillernd gestaltet sich auch das alltägliche Leben in und um den Bahnhof. Er ist Schauplatz von Abschied und Wiedersehen, von großen und kleinen Schicksalen. Als in sich geschlossener Kosmos bietet der Bahnhof eine eigene Lebenswelt, in der man namenlos ein- und abtauchen, anonym verschwinden kann, die aber auch "Nischen von Heimat" schafft - nicht nur für Randgruppen und Obdachlose.

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230 S.

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Irseer Dialoge. Kultur und Wissenschaft interdisiplinär; 14