Instrumentalisierung des Sozialkapitals oder Bottom-up Empowerment? Soziokulturelle Animation im Community Development. Eine professionstheoretische Betrachtung der integrierten Stadtentwicklung anhand des Praxisbeispiels Bund-Länder-Programm "Die Soziale Stadt" in Deutschland.
item.page.uri.label
Loading...
Files
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.orlis-pc
CH
item.page.orlis-pl
Luzern
item.page.language
item.page.issn
item.page.zdb
item.page.orlis-av
item.page.type
item.page.type-orlis
DI
EDOC
EDOC
relationships.isAuthorOf
Abstract
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Soziokulturellen Animation in ihrem klassischen Feld der sozialen Stadtentwicklung. Zur Untersuchung eines integrierten Stadtentwicklungskonzepts, des Praxisbeispiels "Die Soziale Stadt" in Deutschland, werden vier Dimensionen aus dem heuristischen Modell der Gesellschaft von Gregor Husi verwendet: Soziale Ungleichheit, kulturelle Vielfalt, institutionelle Normalität sowie Raum und Zeit. Die angeführten Kritikpunkte und teils fragwürdigen Umsetzungsrealitäten stellen insgesamt nicht in Frage, dass mit der "Sozialen Stadt" ein Schritt Richtung ganzheitliche, soziale und partizipative Anliegen gemacht wurde. Es werden sodann werttheoretische Handlungsprinzipien aufgrund stadtsoziologischer und sozioökonomischer Theorien entwickelt, die auf Verhältnis- statt Verhaltensänderung zielen. Ein wesentlicher Armut erzeugender Faktor sieht sie im globalisierten Neoliberalismus, der statt Wohlstand für alle weltweit zu ermöglichen, Wachstum auf Kosten der Umwelt und Gewinnmaximierungzu Gunsten einer Minderheit durchsetzt. Im Spannungsfeld zwischen top-down Massnahmen und Betroffenen orientiertem Empowerment muss die Soziokulturelle Animation versuchen, sich nicht für einen Abbau sozialstaatlicher Leistungen, Quotenregelungen gegenüber MigrantInnen im Quartier oder die Verdrängung so genannt Randständiger aus der Kernstadt instrumentalisieren zu lassen. Es geht darum, soziale Ungleichheit zu mindern, kulturelle Vielfalt zu verteidigen und wertzuschätzen, institutionelle Normalität zu hinterfragen sowie universelle Grundwerte global zu fördern. Dafür sollen Menschen- und Grundrechte die Leitplanken bilden.
Description
Keywords
Journal
item.page.issue
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
87 S.