Klima- und Naturschutz: Hand in Hand. Ein Handbuch für Kommunen, Regionen, Klimaschutzbeauftragte, Energie-, Stadt- und Landschaftsplanungsbüros. Heft 7: Kurzumtriebsplantagen. Planung, Anlage und Bewirtschaftung.
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Abstract
Kurzumtriebsplantagen (KUP) sind Anpflanzungen schnellwachsender Baumarten, die im Abstand von wenigen Jahren geerntet werden und anschließend wieder neu austreiben. Das so gewonnene Holz wird meist zu Holzhackschnitzeln verarbeitet, die zur Erzeugung von Energie, insbesondere von Wärme, genutzt werden. Je nach Standort und Art der KUP können diese mit Vor- und Nachteilen für Natur und Landschaft verbunden sein. In strukturarmen, intensiv landwirtschaftlich genutzten Gebieten können sie zur Bereicherung der Landschaft beitragen, Lebensräume bieten und Bodenerosion vermindern. Werden sie hingegen auf bereits naturschutzfachlich wertvollen, z. B. artenreichen, nährstoffarmen oder trockenen, Standorten, auf extensivem Grünland oder in Schutzgebieten angelegt, führen sie in aller Regel zum Verlust der biologischen Vielfalt. Dies gilt besonders dann, wenn KUP als Monokulturen mit standortfremden Gehölzarten angelegt und Begleitkräuter bekämpft werden. Potenzialanalysen von Energie- und Klimaschutzkonzepten sollten die Möglichkeiten und Grenzen der Anlage von KUP daher sehr standortspezifisch und unter Berücksichtigung naturschutzfachlicher Aspekte prüfen, bei der Standortwahl und Anlage von KUP sollten entsprechende Anforderungen ebenfalls berücksichtigt werden.
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