Von der eugenischen Gartenstadt zum Wiederaufbau aus volksbiologischer Sicht. Rassenhygiene und Städtebau-Ideologie im 20. Jahrhundert.

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SEBI: Zs 360-4
BBR: Z 264a
IRB: Z 36b

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Zusammenfassung

Die Dienstbarmachung von Architektur und Städtebau für die Ziele der Rassenhygiene ist keinesfalls auf das dritte Reich beschränkt. Diese Beziehung beginnt in der frühen Gartenstadtbewegung vor dem ersten Weltkrieg, mit direkter Ausstrahlung schon auf den Massenwohnungsbau der Weimarer Republik. Die Siedlungspolitik der Nationalsozialisten nimmt die eugenischen Argumente der Debatte um die Wohnungs- und Städtebaureform fast bruchlos in den Dienst eines völkischen Rassismus. Ab Mitte der 50er Jahre wird die Eugenik bei sorgfältiger Vermeidung des tabuisierten Wortes Rasse unter dem Etikett der Sozialanthropologie und Sozialbiologie wieder auf das offizielle Parkett zurückgebracht. (-z-)

Beschreibung

Schlagwörter

Stadtplanung, Wohnungsbau, Gartenstadt, Sozialhygiene, Siedlungsplanung, Arbeiterwohnung, Familienpolitik, Wohnungsbauprogramm, Stadtbaugeschichte, Neues Bauen, Rasse, Kinderreiche Familie, Gartenstadtbewegung, Wissenschaft/Grundlagen, Planungsmodell

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In: Stadtbauwelt, 77(1986), Nr.92, S.1870-1875, Abb.;Lit.

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Stadtplanung, Wohnungsbau, Gartenstadt, Sozialhygiene, Siedlungsplanung, Arbeiterwohnung, Familienpolitik, Wohnungsbauprogramm, Stadtbaugeschichte, Neues Bauen, Rasse, Kinderreiche Familie, Gartenstadtbewegung, Wissenschaft/Grundlagen, Planungsmodell

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