Das kirchliche Leben in Berlin-Ost in der Mitte der zwanziger Jahre. Eine Untersuchung der kirchlichen Teilnahme und ihrer Motivation in evangelischen Arbeitergemeinden von 1924 bis 1927.

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SEBI: 74/469

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Das religiöse Verhalten der überwiegend proletarischen Bevölkerung im Berliner Bezirk Friedrichshain zeigt, daß die von den Vertretern bestimmter theologischer Auffassungen und von der offiziellen kirchlichen Meinung als zentral interpretierten Einrichtungen wie Gottesdienst und traditionelle Zusammenkünfte wenig frequentiert wurden.Hieraus auf fortschreitende Säkularisierung und einen Funktionsverlust der Kirche schließen zu wollen, erscheint problematisch, da von den Kirchengliedern vielmehr die Kasualien, der kirchliche Unterricht sowie Seelsorge und Diakonie als die eigentlich wichtigen Aktivitäten in Anspruch genommen wurden.In diesen Funktionen erfüllte die Kirche in der Mitte der zwanziger Jahre zentrale Bedürfnisse der Arbeiterschaft.Religiöse und kirchliche Verhaltensmuster sind der sozialen Entwicklung unterworfen; dieser Erkenntnis sollte durch realitätsbezogene Sinngebungen kirchlicher Aktivitäten Rechnung getragen werden.

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Schlagwörter

Kirche, Aktivität, Arbeitersiedlung, Religiosität, Arbeiter, Institutionengeschichte, Kultur, Soziologie

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In: Münster, (1971) 283 S., Kt.; Tab.; Lit.

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Kirche, Aktivität, Arbeitersiedlung, Religiosität, Arbeiter, Institutionengeschichte, Kultur, Soziologie

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