Lärmschutz. [Themenschwerpunkt].
Eppinger
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Datum
2010
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Herausgeber
Eppinger
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Schwäbisch-Hall
Sprache
ISSN
0723-8274
ZDB-ID
Standort
ZLB: 4-Zs 3025
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Die in der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) fixierte rechtliche Messlatte für die Realisierung von Wohnnutzungen in Flächen mit Mischnutzung liegt in Deutschland sehr hoch. In Metropolen mit begrenzten Flächenpotenzialen sind im Fall zu hoher gewerblicher Immissionen Abstandsregelungen oder Nutzungsabstufungen nicht oder nur sehr eingeschränkt einsetzbar. So ergibt sich die Frage, wie bei entgegen gesetzten Interessenlagen reagiert werden kann. In dem Themenschwerpunkt zum Lärmschutz werden einige Lösungen vorgestellt. Der Beitrag: C. Popp: Bei Tag und Nacht (S. 46) stellt das Lärmschutzkonzept des neuen Stadtteils Hamburg-HafenCity vor. Durch eine einvernehmlich formulierte Hafenplanungsverordnung zur Begrenzung der Schallabstrahlung an der Quelle wird durch die Deckelung der industriellen Lärmquellen auf dem Südufer der Norderelbe sichergestellt, dass am südlichen Gebietsrand der Hafen-City ein Nachtpegel von etwa 53 Dezibel nicht überschritten wird. In dem Beitrag: Leichtbeton sichert dauerhafte Wirkung (S. 47) werden Lärmschutzwände für Gebäude vorgestellt. Der Beitrag: Die Bäckerei ist zu laut (S. 47) berichtet über ein Urteil des Verwaltungsgerichts Koblenz über nächtliche Lärmbelästigungen durch eine Bäckerei in Sinzig-Bad Bodendorf. In dem Beitrag: Wand liefert Strom (S. 48) werden Lärmschutzwände beschrieben, die mit Photovoltaikmodulen ausgestattet sind. Eine beidseitig bepflanzbare Lärmschutzwand wird in dem Beitrag: Grüne Barriere (S. 48) beschrieben. Über den Bau einer Lärmschutzwand zum Schutz des Wohngebietes Hohenbuschei auf einem ehemaligen Kasernengelände in Dortmund-Brakel wird in dem Beitrag: Ruhiges Wohnen (S. 49) berichtet. Neben dem Schutz vor dem Verkehrslärm einer stark befahrenen Bundesstraße sollte die Wand aus begrünbaren und natürlichen Materialien bestehen und sich harmonisch in das Gesamtbild des Wohngebiets zwischen altem Baumbestand in parkähnlicher Landschaft einpassen. Den Abschluss bildet die Beschreibung eines Projekts der baden-württembergischen Gemeinde Au: Weniger Krach in den Kindergärten - Modellprojekte (S. 49), das sich der Reduzierung der Lärmkulisse in einer Kindertagesstätte widmet. Der Neubau der Kindertagesstätte erfolgte im Rahmen des Förderungsprogramms "Lärmschutz für kleine Ohren" des baden-württembergischen Umweltministeriums. Bereits in den vergangenen Jahren wurden ähnliche Projekte in Baden-Württemberg gefördert. Die wissenschaftliche Begleitung der Modellprojekte erfolgt durch das Fraunhofer-Institut für Bauphysik.
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Schlagwörter
Zeitschrift
Der Gemeinderat
Ausgabe
Nr. 7/8
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S. 46-49