Urban Icons. Architektur und globale Bildzirkulation.

Deutsches Institut für Urbanistik
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Deutsches Institut für Urbanistik

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Berlin

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0340-1774

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ZLB: Zs 2299
BBR: Z 35
TIB: ZB 1989

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Abstract

Für eine Geschichte der urban icons und iconic buildings sind Wettläufe wie der Wettbewerb um den Chicago Tribune Tower um Höhe und Sichtbarkeit in vielerlei Hinsicht interessant. Er zeigt, dass die Ikonisierung von Architektur eng mit der massenhaften Reproduktion und Zirkulation ihrer Bilder verknüpft ist, und dass architektonische Entwürfe bereits früh auf den sich verschärfenden Wettbewerb um Aufmerksamkeit reagieren und dabei auf visuelle Prägnanz setzen. Jedoch sind spektakuläre Formen keine Garantie für gesellschaftliche Sichtbarkeit - urban icons entstehen in einem komplexen lkonisierungsprozess, in dem bestimmte Architekturen kanonisiert und im kollektiven Gedächtnis verankert werden. Die Geschichte dieser Architekturen ist nur bedingt Teil der traditionellen Architekturgeschichte, ihre Entstehung ist vielmehr durch technische Medien und die ökonomische und kulturelle Situation der Städte geprägt. Deshalb ist ihre Geschichte an der Schnittstelle von Architektur-, Stadt- und Mediengeschichte sowie der Geschichte visueller Kultur zu situieren." Dieser Schnittstelle wird im Beitrag nachgegangen und werden einige Thesen zur Entstehung von urban icons entwickelt. Im Zentrum stehen dabei die Zirkulation der Bilder und der Prozess der Ikonisierung sowie die Frage nach den Qualitäten und Funktionsweisen dieser Bilder.

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Informationen zur modernen Stadtgeschichte

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Nr. 2

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S. 17-31

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