Lokale Kultur im industriedörflichen Milieu.

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Münster

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ZLB: 93/3409

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DI
S

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Abstract

Unter Industriedorf wird eine Lebenssphäre verstanden, in der die sozialkulturellen Wurzeln sowohl des vor- und typisch industriellen Landes wie der bürgerlichen Stadt unter Maßgabe der formenden und disziplinierenden Bedingungen industriellen Fortschritts vielfältig verbunden zu einer neuen lokalen Kultur verarbeitet wurden, um schließlich handlungsorientierend und identitätsstiftend in den alltäglichen Bereich der Bewohner zu wirken. Es geht in der Arbeit "darum, die Aufmerksamkeit zu richten auf jene komplizierten Prozesse, in denen die Menschen zugleich ihren individuellen Alltag gestalten, sich in ihrem Tun auf die Mitmenschen und die Vorbedingungen der engeren Umgebung einlassen, sie also verstehen und identifizieren müssen, und die Gegebenheiten einer weiteren Welt und das Handeln anderer in dieser Welt, deren Inhalte und Formen sie noch oder kaum beeinflussen können, doch erkennen müssen, um sich dazu zu verhalten. Einen Weg, sich diesen Verstehensleistungen von der Soziologie her empirisch anzunähern, stellt die Betrachtung des Handelns und Verhaltens im Alltag dar" (S.12). An zwei Beispielen (Ortsteile Dortmund-Derne und Dortmund-Deusen) werden die in der Arbeit aufgeführten theoretischen Betrachtungen des lokalen Milieus beschrieben. Es wird darauf verwiesen, daß die beiden behandelten Milieus charakteristisch sind als Typen großstädtisch-industrieller Lebensformen, wie sie sich außerhalb der engen Kernzonen der Innenstädte historisch als Industriedörfer herausgebildet haben. sg/difu

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276 S.

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Soziologie; 21