Koordinationsprobleme von Regional- und Umweltpolitik in der Bundesrepublik Deutschland.
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DE
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Berlin
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BBR: Z 108
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Abstract
Regionale Wirtschaftspolitik, Raumordnungspolitik und Umweltpolitik sind institutionell eigenständige Fachpolitiken, zeichnen sich allerdings durch ausgeprägte Interdependenzen aus. Ziele, Instrumente und Aktionsräume überschneiden sich und machen eine Koordination notwendig. Sie beruht auf einer Mischung zwischen externen und internen Koordinationsverfahren. Regional- und Umweltpolitik werden extern koordiniert. Dies berücksichtigt die unterschiedlichen Ziele und Instrumente der beiden Politikbereiche. Soweit externe Umwelteffekte wirtschaftlicher Aktivitäten internalisiert werden, ist dieses Koordinationsverfahren effizient. Die Verflechtung zwischen Umwelt- und Raumordnungspolitik ist ausgeprägter als die zwischen Umwelt- und regionaler Wirtschaftspolitik. Deshalb fordern einige Autoren eine stärkere Integration der beiden Politikbereiche. Angesichts der Transaktionskosten und der Zielkonflikte zwischen Umwelt- und Raumordnungspolitik läuft ein solcher Ansatz jedoch Gefahr, daß die Zielrivalitäten sowie die Opportunitätskosten nicht ausreichend aufgedeckt werden. Angesichts der noch in den Anfängen steckenden Koordination zwischen den hier untersuchten Politikbereichen scheint es in Zukunft notwendig zu sein, externe Koordinationsverfahren zu verbessern. Dazu gehören sowohl die Abstimmung zwischen Regional- und Landschaftsplanung und Umweltpolitik als auch die stärkere Berücksichtigung ökonomischer Nebenwirkungen in der Umweltpolitik. - (Verf.)
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RWI-Mitteilungen
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S.47-68