Spielräume für uni- und multilateralen Klimaschutz.

Dt. Fachverl.
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Dt. Fachverl.

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DE

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Frankfurt/Main

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0931-0983

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ZLB: Kws 250,8 ZA 3482
BBR: Z 471
TIB: ZB 3717

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Abstract

Das Scheitern der bisherigen Klimapolitik ist vor allem auf den Öffentlichen-Guts-Charakter von Klimaschutzmaßnahmen zurückzuführen. Das Ziel der Arbeit ist die Beschreibung der klimapolitischen Entscheidungssituation im Rahmen der nichtkooperativen Spieltheorie, um die Spielräume für uni- und multilateralen Klimaschutz zu identifizieren, d.h. die Bereiche von Kosten-Nutzen-Konstellationen zu ermitteln, bei denen es zu einer verbesserten Bereitstellung des globalen öffentlichen Guts Klimaschutz kommt. Dabei werden die unterschiedlichen Spielräume für uni- und multilateralen Klimaschutz auf die Spieltypen Gefangenendilemma, Chicken Game, Stag Hunt Game und Harmony Game zurückgeführt. Entgegen der verbreiteten Vermutung, dass Fairness kooperative Entscheidungen begünstigt, stellen wir fest, dass Fairnesspräferenzen (insb. Reziprozität als zentrales Fairnesskriterium) den Spielraum für unilateralen Klimaschutz negativ und nur den Spielraum für multilateralen Klimaschutz positiv beeinflussen. Gegenseitige Subventionszahlungen vergrößern hingegen den Spielraum für Klimaschutz allgemein, ohne dass vertragliche Vermeidungsverpflichtungen notwendig sind.

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Zeitschrift für Umweltpolitik & Umweltrecht

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Nr. 3

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S. 326-344

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