Dezentrale Lösungen gesucht. Kleinkläranlagen bieten viele Optionen.
Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.
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DE
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Frankfurt/Main
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0933-3754
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ZLB: 4-Zs 5887
BBR: Z 551
BBR: Z 551
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Abstract
In Deutschland sind über 95 Prozent der Bürger an öffentliche Entwässerungssysteme angeschlossen. Allerdings stößt die Erschließung ländlicher Räume immer häufiger an die Grenzen der Wirtschaftlichkeit. Hinzu kommen Unwägbarkeiten, die mit der demographischen Entwicklung in ländlichen Gebieten zusammenhängen. Betroffen sind vor allem die neuen Bundesländer. Daher haben dezentrale Kleinkläranlagen in den letzten Jahren deutlich an Profil gewonnen. In dem Beitrag wird ausgeführt, dass mit ihrer Hilfe neben den Herausforderungen des demographischen Wandels auch die Auswirkungen des Klimawandels besser zu bewältigen sind. Dezentrales Wassermanagement mit separater Regenwasser-Erfassung und Verrieselung kann dazu beitragen, plötzliche Überlastungen des Abwassernetzes sowie der Kläranlagen abzumildern. Auch an der Schonung knapper Rohstoffe und der Erzeugung von Energie können dezentrale abwasserwirtschaftliche Konzepte mitwirken, denn in anaeroben Prozessen kann Biogas gewonnen werden. Den Ausführungen liegen zwei Modellprojekte in Sachsen (Ortsteil Altensalz der Gemeinde Neuensalz im Vogtland sowie Ortsteil Streitfeld der Gemeinde Lawalde in der Oberlausitz) zugrunde, die vom Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB) gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) und dem Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktur-Systeme (IVI) bearbeitet werden.
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Journal
Entsorga-Magazin
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Nr. 7/8
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S. 39-40