Car-Sharing. Vom Ökoprojekt zur Dienstleistung.

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Berlin

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ZLB: 2001/2744

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DI

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Abstract

Während die Idee des Car Sharing auf großes Interesse stößt, bleibt die Zahl der Kunden weit hinter den Prognosen zurück. Die Autorin geht diesem Widerspruch nach, sie fragt, ob es sich hier prinzipiell um ein Nischenangebot für soziale Minderheiten handelt oder ob ein breiter gesellschaftlicher Wandel zu erwarten ist. Sie analysiert zum einen die Hemmnisse auf Seiten der deutschen Car-Sharing-Anbieter, zum anderen untersucht sie, wie es auf der Nutzerseite zum Wechsel vom Privat-Pkw zum Car Sharing kommt: Warum haben Car-Sharing-Nutzer das eigene Auto abgeschafft? Wie verlaufen Prozesse der Veränderung verkehrlichen Handelns? Das qualitative Vorgehen der Studie ermöglicht ein tiefergehendes Verständnis des individuellen Verkehrshandelns der Bedeutung von Routinen. Dadurch wird deutlich, warum das Car Sharing die soziokulturelle Nische bisher nicht verlassen hat und unter welchen Bedingungen eine weitere Verbreitung möglich wäre. goj/difu

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222 S.

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