DuMont Geschichte der Gartenkunst. Von der Renaissance bis zum Landschaftsgarten.

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Köln

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ZLB: 4-2006/1042

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Abstract

Die Gärten der Renaissance und des Barock sowie die Gärten und Parks des 18. und 19. Jhs. im englischen Landschaftsstil waren jeweils auf ihre Art Ideal- oder Wunschbilder von einem irdischen Paradies. In ihren Anlagen spiegeln sich das Weltbild und das Selbstverständnis der Menschen aus den verschiedenen Epochen. So symbolisiert etwa die zentrale Positionierung des Schlosses im streng gegliederten Barockgarten die Bedeutung des Monarchen in der absolutistischen Gesellschaft, während die natürliche Gestaltung des Landschaftsgartens Ausdruck eines aufgeklärten Gedankengutes ist. Die Unterdrückung von Mensch und Natur wird nicht länger akzeptiert, die malerischen Gartenbilder sollen stattdessen Assoziationen mit der Antike wecken und so zu einer Bildung des mündigen Betrachters beitragen. Anhand einer Auswahl exemplarischer Beispiele solcher Gartenparadiese in Italien und Frankreich, in den Niederlanden, in England und im deutschsprachigen Raum gibt das Buch einen Einblick in die verborgenen Bedeutungen dieser in ihrer Schönheit geradezu berauschenden lebendigen Kunstwerke. Mit neuen Fotografien sowie ergänzendem historischem Material zeichnet der Band ein wunderbares Bild der authentischen Gartenkunst der verschiedenen Epochen nach und vermittelt das Erlebnis der Gartenschöpfung. difu

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352 S.

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