Zentralörtliche Funktionsräume. Empirische Ermittlung und konzeptionelle Ausgestaltung am Beispiel der Planungsregion Düsseldorf.
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Datum
2015
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DE
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Dortmund
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EDOC
EDOC
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Zusammenfassung
Das Zentrale-Orte-Konzept (ZOK) wurde in Nordrhein-Westfalen seit dem Ende der 1970er Jahre praktisch nicht mehr an die gewaltigen Veränderungsprozesse in der Siedlungsentwicklung angepasst; die Festlegung von Mittel- und Oberbereichen wurde mit dem Landesentwicklungsplan (LEP) 1995 eingestellt. Es wird ein raumordnerischer Handlungsbedarf bei der Festlegung von Zentralen Orten in den verhältnismäßig dicht besiedelten Verdichtungsräumen angenommen, da sich die dortigen Zentrenstrukturen nicht mehr mit dem streng hierarchischen ZOK abbilden lassen. Anhand des Untersuchungsraumes der Planungsregion Düsseldorf untersucht die Arbeit, ob die Strukturvariante des zentralörtlichen Funktionsraums für transkommunale Standorträume in Frage kommt und wie diese Strukturvariante konkret konzeptionell auszuformen ist. Bezogen auf die empirische Erfassung der zentralörtlichen Standortcluster ist aufgrund der Bedeutung der Hierarchiestufe nicht länger nur die Frage nach der Ermittlung der zentralörtlichen Standortcluster relevant, sondern auch, auf welchen Hierarchiestufen transkommunale Standorträume auftreten. Dabei kommt die Arbeit zu dem Schluss, es gelte zwei Auslöser für einen analytischen Funktionsraum (also für transkommunale Standorträume) in der Literatur zu unterscheiden. Einerseits kann dieser durch eine Verlagerung einer Einrichtung über die Gemeindegrenze (des ursprünglichen Zentralen Ortes) in eine Standortgemeinde hervorgerufen werden, die eine geringere Hierarchiestufe aufweist als das transkommunale Standortcluster. Andererseits kann damit ein Standortnetz von Einrichtungsclustern gleicher Hierarchiestufe beschrieben sein, das sich über mehrere Standortgemeinden erstreckt und gemeinsam einen Bereich versorgt.
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Zeitschrift
Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
X, 374 S., Anh.