EU-Workshop "Straßenverkehrslärm" 15./16. Juli 1997 in München. Ergebnisse und Folgerungen für die zukünftige EU-Lärmschutzpolitik.

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München

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ZLB: 98/111-4

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Der Band stellt die Ergebnisse des Workshops dar, bei dem die Einzelthemen Emissionsgrenzwerte für Fahrzeuge, Reifen- und Fahrbahngeräusche, Lärmschutz in der Bauleitplanung und im Verkehrsmanagement sowie ruhebewußtes Verhalten und steuerliche Anreize diskutiert wurden. Empfohlen wird u.a. ein Beauftragter, der die Aktivitäten zum Lärmschutz koordiniert, die in der EU zur Zeit von mindestens fünf Generaldirektionen bearbeitet werden. Bei der Festsetzung von Lärmemissionsgrenzwerten sollte die Kommission den Mitgliedsstaaten erlauben, den Absatz geräuscharmer Produkte unterhalb der Grenzwerte zu fördern. Die Meßvorschriften der EU-Richtlinien sollten in Hinblick auf realitätsnähere Prüfbedingungen verbessert und hierbei v.a. die Bedeutung von Rollgeräuschen stärker beachtet werden. In Bezug auf Lärmminderungspläne sollten der Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedsstaaten intensiviert und die Beurteilungspegel vereinheitlicht werden. Der Workshop gibt schließlich Empfehlungen für eine gemeinsame Förderungsund Anreizpolitik im Verkehrsmanagement und gegenüber den Verbrauchern. eh/difu

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