Partizipation und neue Formen der Governance.

VS Verl. f. Sozialwiss.
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Wiesbaden

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Formen kollektiver Entscheidungsfindung werden in den letzten Jahren nicht nur durch staatliche Institutionen dominiert, sondern auch von zivilgesellschaftlichen Organisationsformen beeinflusst. Diese zunehmende Partizipation ist auch der steigenden Komplexität moderner Umwelt- und Nachhaltigkeitsprobleme geschuldet. Der Autor diskutiert das Konzept der Partizipation im Zusammenhang mit gesellschaftlicher Governance. Partizipation bedeutet Beteiligung an kollektiven Entscheidungen. Fünf zentrale Elemente charakterisieren Partizipation näher: Kooperation/Kommunikation, Öffentlicher Raum, Mitbestimmung, Machtabgabe und Repräsentation. Als Prozess tritt Partizipation auf, wenn der Charakter der Informationsflüsse, die Stärke des Einflusses auf die Entscheidungen sowie der Kreis der beteiligten Akteure untersucht wird. Innerhalb der Umweltsoziologie werden Kerndiskurse um die Leitthemen Emanzipation, demokratische Legitimität und Effektivität geführt. Stand der Forschung in Bezug auf die Effektivität ist, dass Partizipation in modernen Demokratien sich als erhebliches Governance-Potenzial identifizieren lässt, insbesondere in Hinsicht auf Umweltbezug und gesellschaftlicher Akzeptanz. Forschungslücken liegen in einer Systematisierung von Fallstudien zur Partizipation und Öffentlichkeitsbeteiligung, in der genauen Erfassung von Effektivität sowie in der Integration natur- und sozialwissenschaftlicher Konzepte im Umweltbereich. (ICC).

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S. 485-502

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