Wem gehört das Rieselfeld? Die Aneignung des Stadtteils und der Kampf um den öffentlichen Raum am Beispiel des Neubaustadtteils Freiburg-Rieselfeld.

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Die Arbeit hat zum Ziel, die Beziehungen der Bewohner ihres neuen Stadtteils zu beobachten und zu erklären. Der Autor ist dabei teilnehmender Beobachter, da er seit über acht Jahren als Quartiersarbeiter in diesem Stadtteil tätig ist. Die Arbeit verfolgt im Weiteren einen soziologisch theoretischen Ansatz. Handlungen, Zeichen, Symbole, Konflikte, Distanzen und Prozesse der sozialen Durchmischungen werden in Bezug zu einzelnen Theorem gesehen. Der Handlungsansatz, der Milieuansatz, die Raumtheorien, Integration und Exklusion sind die theoretischen Perspektiven. Die Stadt Freiburg war eine der ersten Städte, die Anfang der 90er Jahre wieder versuchte, einen neuen urbanen Stadtteil für 10.000-12.000 Einwohner auf der grünen Wiese zu planen und zu bauen. Die Leitfrage lautete, wie kann eine ähnlich problematische Entwicklung, wie sie die vielen anderen Neubaustadtteile genommen haben, im Stadtteil Rieselfeld verhindert werden. Die Hauptthese der Arbeit ist, dass sich die Aneignung des neuen Stadtteils durch einen ständigen Machtkampf, der auf den unterschiedlichsten Ebenen ausgetragen wird, vollzieht. Zusammenfassend orientiert sich die Arbeit als machtsoziologischer Versuch an der genau verorteten Lokalisierung ihrer Produzenten, die sich im Laufe der letzten sieben Jahre herausgebildet und räumlich lokalisiert haben. difu

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237 S.

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