Nachhaltige Raumentwicklung. Überlegungen zur Bewertung der räumlichen Entwicklung und Planung in Deutschland im Licht der Anforderungen der Agenda 21.

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DE

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Köln

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0034-0111

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BBR: Z 700
ZLB: Zs 237-4
IRB: Z 1003
IfL: I 378 - 1996,2/3

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Abstract

Die Agenda 21, das globale Aktionsprogramm zur Umsetzung der Beschlüsse der UNCED-Konferenz von Rio de Janeiro 1992, besitzt eine Reihe von Bezugspunkten und Konsequenzen aus räumlicher Sicht. Von besonderer Bedeutung sind ein integrierter Zugang zur Raum- und Flächennutzungsplanung, die Entwicklung einer eigenständigen Politiklinie zum Schutz der Bodenressourcen sowie Aufbau und Verbesserung des diesbezüglichen Managements, einschließlic der umfassenden Beteiligung der Bevölkerung an diesen Prozessen. Große Widersprüche ergeben sich in bezug auf die Realisierung der Ansprüche von Umwelt und Entwicklung, etwa im Hinblick auf konkurrierende Ziele wie Freiraumschutz und Wohnraumversorgung. Unabhängig davon gibt die Agenda 21 eine Vielzahl von Anregungen für die Weiterentwicklung der räumlichen Planung zu einer integrierten Raumentwicklungspolitik. Dieser Ansatz wird an drei Beispielen konkretisiert (Flächennutzung und Verkehr, Stoffströme im ländlichen Raum, Wissen-Macht-Politik). Eine Abschätzung von Praxistauglichkeit und Erfolgsaussichten wird erst im Zuge der Implementation einzelner Schritte möglich sein. - (Verf.)

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Raumforschung und Raumordnung

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Nr.2/3

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S.103-117

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