Recoding the city. Thinking, planning, and building the city of the nineteenth century.

Jovis
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Datum

2019

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Herausgeber

Jovis

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Berlin

Sprache

ISSN

ZDB-ID

Standort

ZLB: Kws 100,3/118

Dokumenttyp

Dokumenttyp (zusätzl.)

SW

Autor:innen

Zusammenfassung

Im 19. Jahrhundert waren Städte und Stadtgesellschaften enormen Kräfteverschiebungen ausgesetzt: Die Gründung der europäischen Nationalstaaten, die Industrialisierung und die damit einhergehende wachsende Mobilität der Individuen wurden begleitet von gewaltigen gesellschaftlichen Umwälzungen. Neue Akteure strebten nach Teilhabe an der Formung der Gesellschaft und damit auch des Stadtraums; neue Funktionen beschleunigten nicht nur die physische Ausdehnung der Städte, sondern erforderten auch eine Neuordnung der urbanen Strukturen, um den veränderten Ansprüchen an städtisches Leben und an die Stadtgesellschaft gerecht zu werden. Das Buch fragt nach den Absichten und Ansprüchen der Protagonisten, die die Stadt des 19. Jahrhunderts formten. Unter welchen Voraussetzungen gelang es ihnen, sich in die vorhandenen städtischen Strukturen einzuschreiben, sie zu überschreiben oder, falls erforderlich, gar neu zu schreiben? Vor dem Hintergrund des zunehmenden Wettbewerbs zwischen den Städten wurde der öffentliche Raum immer stärker zu einem Medium, das Bedeutung vermittelt, aber auch zu einem Schlachtfeld, auf dem der Kampf um Ideen und Bedürfnisse ausgetragen wurde. In der Zusammenschau internationaler Forschungsansätze untersuchen die Autoren, ob und in welcher Weise sich diese Umkodierung der Stadt im 19. Jahrhundert heute noch auf unser tägliches Leben auswirkt.
In the nineteenth century, cities and urban societies were subject to enormous shifts of power. The founding of the nation-states in Europe, industrialization, and the increased mobility that went along with them were accompanied by tremendous social change. New parties strove to participate in shaping society, as well as urban space. New functions and activities not only promoted the physical expansion of the developing capitals and metropolises, but also required a new coding of existing urban structures to meet the changing requirements and expectations regarding urban life and society. Recoding the City asks about the intentions and interests of the protagonists who shaped the city of the nineteenth century. Under what conditions did they succeed in inserting themselves into, overwriting, or - if necessary - even rewriting the existing urban structures? Against a background of the growing competition between cities, public space increasingly became a medium that conveyed meaning, but also a battleground for ideas and demands. Representing an overview of international research initiatives, the authors examine whether and in what way this recoding of the city in the nineteenth century still has an influence on our everyday life today.

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175 S.

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