Gebäudesicherheit. Themenschwerpunkt.

Eppinger
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Eppinger

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Schwäbisch-Hall

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0723-8274

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ZLB: 4-Zs 3025

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Abstract

Ein Großteil der Sport- und Freizeithallen in Deutschland wurde in den 1960er- und 1980er Jahren gebaut und ist in kommunaler Hand. Alle Jahre wieder führen schneereiche Winter zum Versagen von Dachkonstruktionen. Ist die Standsicherheit von kommunalen Gebäuden gefährdet, drohen den Verantwortlichen nicht zu unterschätzende Haftungsrisiken. In dem Beitrag von Herbert Gottschalk: In der vollen Verantwortung (S. 26-27) wird ausgeführt, dass ein hohes Schneeaufkommen zwar Dach- und Deckenkonstruktionen enorm belasten kann, dass die Ursachen für den Einsturz jedoch oft anderswo liegen. Hauptgrund ist meist eine mangelhafte Qualitätssicherung bei der Planung, beim Bau und beim Betrieb. Zu diesen Ergebnissen kam ein Hallengutachten aus dem Jahr 2006, das vom TÜV Süd Industrie Service nach dem Einsturz einer Eissporthalle in Bad Reichenhall erstellt wurde. Bundesländer wie Bayern gelten als Vorreiter, weil sie die im September 2006 von der Bauministerkonferenz erarbeiteten "Hinweise für die Überprüfung der Standsicherheit von baulichen Anlagen durch den Eigentümer/Verfügungsberechtigten" konsequent anwenden. Sie gelten unter anderem als maßgebender Standard in Konflikten und zur Konkretisierung straf- und zivilrechtlicher Verkehrssicherungspflichten. Zentral ist die Beweislastumkehr: Im Schadensfall müssen die Beschuldigten beweisen, dass sie die im Verkehr erforderliche Sorgfalt haben walten lassen. Vor diesem Hintergrund wird in dem Beitrag ein vom TÜV Süd Industrie Service entwickeltes zweistufiges Verfahren vorgestellt, bei dem Schwachstellen analysiert und Maßnahmen zur Schadensprävention definiert werden. Die kombinierte Strategie aus Qualitätssicherung in der Planungs- und Bauphase und Sicherheitskonzepten für den Bestand gibt Klarheit über den tatsächlichen Zustand eines Bauwerks und verbessert die Gebäudesicherheit über die gesamte Lebensdauer. Der Beitrag: Dem Feuer keine Chance (S. 28) widmet sich dem Gebäudebrandschutz und stellt in diesem Zusammenhang die Materialprüfanstalt Dresden (MPA) vor, die sich seit ihrer Gründung im Jahr 1990 zu einem weltweit tätigen Kompetenzzentrum für Brandschutz entwickelt hat. In dem Kurzbeitrag: Zutrittskontrolle - Wer darf rein? (S. 27) wird ein Zutrittskontrollsystem für öffentliche Gebäude vorgestellt. Der Beitrag: Amokschutz - Mehr Sicherheit (S. 29) beschreibt die Sicherheitsmaßnahmen für Schulen der Stadt Hürth.

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Der Gemeinderat

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Nr. 2

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S. 26-28

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