Auswege aus der Verkehrsmisere - im Mittelpunkt der Mensch.

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0003-875X

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IRB: Z 355
BBR: Z 343

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Abstract

Betrachten wir den Menschen als Mittelpunkt bei Verkehrslösungen - und anders wird es wohl nicht gehen müssen wir auch seine Beschränktheit akzeptieren. Das heißt, wir müssen zur Kenntnis nehmen, daß der Mensch ein reales Wesen und keine planerische oder verkehrspolitische Fiktion ist. Als reales Wesen weist er leider Eigenschaften auf, die von den heutigen technischen Systemen, insbesondere im Verkehrswesen, restlos überfordert werden. Es fehlt ihm die evolutionäre Ausstattung, sich gegen Fehlentwicklungen als Folge dieser technischen Veränderungen zu schützen. Der kollektiven Leistung des Autobaues und der gesamtwirtschaftlichen Gegebenheiten, fehlt die kollektive Verantwortung für den richtigen Umgang, damit ist der Einzelne diesem System praktisch hilflos ausgeliefert, weil das Gesamtsystem Synergieeffekte zeigt, die für ihn in der Regel keinen Ausweg zulassen. Wenn man daher Auswege aus der Verkehrsmisere anstrebt (außer verbale), muß man unsere Siedlungen umbauen, indem das Auto aus der Fläche genommen wird und ebenso diszipliniert wie der öffentliche Verkehr an einzelnen Punkten konzentriert wird. Der Parkplatz des einzelnen Fahrzeuges darf nicht günstiger erreicht werden können, als die Haltestelle des öffentlichen Verkehrs. Es wird die sofort zu einer massiven Nachfrage der, öffentlichen Verkehrsleistungen einerseits, aber andererseits zu einer Veränderung der Strukturen führen.

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Architekt

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Nr.9

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S.BW17-BW22

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