Reflexive Deregulierung. Ein Ansatz zur Dynamisierung des Arbeitsmarkts.

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Berlin

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1011-9523

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ZLB: 2001/3415-4

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Abstract

Welche Art von Deregulierung könnte dem Arbeitsmarkt zu der verblüffenden Dynamik verhelfen, die in den USA zu beobachten ist, ohne jedoch die dort zutage tretenden Nebenwirkungen hervorzubringen? Diese Frage wird zunächst mit einem Rückgriff auf die Geschichte des Arbeitsrechts beantwortet. Jene lehrt uns, dass Deregulierung nicht gleichbedeutend sein muss mit Abbau von Arbeitsrechten, sondern auch Erweiterung der sozialen Selbstbestimmung im Recht bedeuten kann. Eine so verstandene "reflexive Deregulierung" delegiert staatliche Rechtsmacht, um durch Selbstregulierung die Rechtswirkung entscheidend zu verbessern. Dieses Argument wird in vier Schritten entwickelt: Zunächst werden die wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen angedeutet, aus denen sich die Notwendigkeit eines neuen Schubs reflexiver Deregulierung ergibt. Danach wird die Praxis der Deregulierung des Arbeitsrechts in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA analysiert. Daran schließt sich eine Diskussion rechtstheoretischer Entwicklungen an. Schließlich werden die Grundzüge eines reflexiven Arbeitsrechts entwickelt und am Beispiel von "Hochgeschwindigkeitsarbeitsmärkten" und Übergangsarbeitsmärkten erläutert. difu

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39 S.

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Discussion papers; FS I 97-206