Die sichere Stadt. Prävention und kommunale Sicherheitspolitik.

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Nomos

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Baden-Baden

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ZLB: 97/914
DST: B 121/42

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SW

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Zusammenfassung

Das Jahrbuch gliedert sich in drei Abschnitte. Der erste Teil gibt einen bilanzierenden Überblick über die empirischen Ergebnisse der Studie "Wien - Sichere Stadt", in der es um (alters- und geschlechtsabhängige) Unsicherheitserfahrungen in verschiedenen Stadtvierteln Wiens und um den Befund geht, wonach in erster Linie Alltagsprobleme, die im Begriff "Disorder" zusammengefaßt werden, Irritationen in den Bezirken erzeugen, und nicht Kriminalität. Im zweiten Abschnitt "Über die bürgernahe Polizei" werden zum einen anhand der Erfahrungen in Großbritannien Überlegungen angestellt, warum in den letzten Jahren der Diskurs über Bürger- und Gemeindenähe, darunter auch "community policing", an Bedeutung gewinnen. Ein zweiter Aufsatz beschäftigt sich mit den Voraussetzungen und Konsequenzen einer bürgernahen Polizeiarbeit für die Institution Polizei selbst. Schließlich wird auf die besonderen Wiener Probleme bei der Umsetzung des "community policing" eingegangen. Im dritten Abschnitt "Prävention - Diskurse und Modelle" wird zunächst ein Konzept gelegenheitsorientierter und präventiver Kriminalpolitik entwickelt und anhand niederländischer und amerikanischer Erfahrungen erläutert. Die beiden folgenden Beiträge gehen konkret auf die Wiener Verhältnisse ein, mit einer Betrachtung der speziellen Unsicherheiten von Frauen im öffentlichen Raum und einer Darstellung der Tätigkeit des "Wiener Integrationsfonds", der die Arbeit verschiedener Initiativen zur Ausländerintegration koordiniert. goj/difu

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Seiten

229 S.

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Jahrbuch für Rechts- und Kriminalsoziologie; 1995