Regionalmanagement - ein Governance-Konzept zur Steuerung regionaler Akteure.

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Hamburg

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ZLB: 2010/2573

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DI

relationships.isAuthorOf

Abstract

Der Wettbewerb der Regionen, das zivilgesellschaftliche Engagement und der aktivierende Staat führen zu einem neuen Verständnis regionaler Politik, das die Region als eine Ebene der gesellschaftlichen Selbststeuerung aufwertet. Die Gestaltung dieser regionalen Entwicklungsprozesse erfolgt durch den neuen Organisationstypus des Regionalmanagements, der informell und intermediär zwischen den Staat, Wirtschaft und Gesellschaft vermittelt. Aufgabe des Regionalmanagements ist es, regionale Probleme durch eine netzwerkartige Integration öffentlicher und privater Akteure der Region nachhaltig zu lösen. Dabei kann das Regionalmanagement aus zwei Blickwinkeln betrachtet werden: Einerseits ist es eine Organisation mit institutionellen Strukturen und Prozessen, die die in ihr handelnden Akteure steuert. Andererseits stellt es selbst einen handelnden Akteur innerhalb gesellschaftspolitischer Strukturen dar und beeinflusst regionale Entwicklungsfragen. Zu einer gemeinwohlorientierten und nachhaltigen Regionalentwicklungkann jedoch nur eine erfolgreiche Regionalmanagementorganisation beizutragen. Theoretische Anforderungen und praktische Herausforderungen an die Organisation des Regionalmanagements lassen eine Diskrepanz zwischen Steuerungsanspruch und tatsächlichem Potenzial der Steuerungspraxis erkennen. Maßgebend für ihren Erfolg ist insbesondere das Engagement der regionalen, meist ehrenamtlichen Akteure. Deren dauerhafte Motivation und kollektive Koordination ist existenziell für die organisationale Handlungs- und Leistungsfähigkeit, stellt aber zunehmend ein Problem in der Regionalmanagementpraxis dar.

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479 S.

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Communicatio; 11