Die staatliche Transrapid-Förderung. Ordnungspolitischer Sündenfall oder strategische Investition in die Zukunft?
Vandenhoeck & Ruprecht
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Vandenhoeck & Ruprecht
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DE
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Göttingen
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ZLB: 99/2924
BBR: B 13 899
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Abstract
Im Mittelpunkt der Kontroverse um die staatliche Förderung des Transrapid steht die Frage, ob eine Subventionierung der Magnetschwebebahn zu rechtfertigen ist und ob sich von ihr gesamtwirtschaftliche Wohlfahrtssteigerungen erwarten lassen. Die Arbeit stellt zunächst den Transrapid vor und gibt einen Überblick über die Entwicklung des Projekts in technologischer und wirtschaftlicher Hinsicht, wobei neben der verkehrspolitischen Problematik auch die industriepolitische Perspektive aufgezeigt wird. Die zentrale Fragestellung nach dem "ob und wieviel" staatlichen Engagements beim Transrapid wird in einer normativen und in einer positiven Analyse untersucht. In der normativen Analyse wird unter Zuhilfenahme ökonomischer Kriterien versucht, bereits gewährte und in Zukunft vorgesehene staatliche Subventionszahlungen zu beurteilen. Unter der Theorie des Marktversagens und der Theorie der strategischen Handelspolitik wird gezeigt, daß sich die staatliche Transrapidförderung ökonomisch nicht begründen läßt, weil sie aller Voraussicht nach zu Effizienz- und Wohlfahrtsverlusten führt. In der "positiven Analyse" wird untersucht, wie es zu einer beinahe vollständigen Übernahme der F&E-Aufwendungen und der anstehenden Kosten für die Referenzstrecke durch den Staat kommen konnte. Festgehalten wird, daß der Durchsetzungsprozeß des Transrapid als Ergebnis eines politischen Entscheidungsprozesses interpretiert werden kann, der unter wesentlichem Einfluß gut organisierter Interessengruppen stand, und im Maximierungskalkül von Politik und Industrie die gesamtwirtschaftliche Wohlfahrt offensichtlich wenig Anteil hatte. goj/difu
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75 S.
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Vorträge und Studien; 33