Familienunterstützende Dienstleistungen. Informationen und Handlungsansätze für die kommunale Praxis.

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Bochum

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EDOC

Abstract

Familienunterstützende Dienstleistungen können Familien im Alltag entlasten. Die Handreichung behandelt die Frage, welche Funktion die kommunale Ebene bei diesem Thema übernehmen kann und welche inhaltlichen Schwerpunkte gesetzt werden sollen. Schon heute liegt die Inanspruchnahme solcher Hilfen unter dem ermittelten bzw. geschätzten Bedarf. Vor allem der Pflege- und Unterstützungsbedarf der älteren Generationen prägt aktuell das Nutzungsverhalten. Familien mit Kindern nehmen seltener Hilfen in Anspruch, während sie sich gleichzeitig mehr Unterstützung wünschen. Es ist davon auszugehen, dass die Nachfrage nach solchen Hilfen aufgrund der demographischen und familialen Entwicklung weiter zunehmen wird. Bei der Frage nach den Gründen der eingeschränkten Inanspruchnahme geben Familien, Anbieter und Kommunen ähnliche Antworten: Die Kosten und damit der Preis der Leistungen sind (zu) hoch auch aufgrund der Konkurrenz mit dem Schwarzmarkt , die Branche leidet unter Imageproblemen, die Marktlage ist für alle Seiten intransparent und unsicher, und es fehlt an ausreichend qualifizierten Dienstleistern. Hieraus ergeben sich fünf Herausforderungen auf der kommunalen Ebene. Sie betreffen die Vernetzung der im Bereich der Familienunterstützenden Dienstleistungen auf der kommunalen Ebene tätigen Akteure, die Koordination und Steuerung des Geschehens, die Gewinnung und Verbreitung von Informationen zu Bedarf und Angebot, die Qualitätsentwicklung und schließlich Möglichkeiten der Finanzierung. Die Bewältigung dieser Herausforderungen betrifft keinesfalls nur die Kommunen. Gefordert sind vielmehr alle auf der kommunalen Ebene tätigen Akteure. Vor allem Moderations- und Steuerungsaufgaben spiegeln jedoch Grundsätze eines kommunalen Managements für Familien, bei dem die Verantwortung der Kommunen für die Gestaltung der Lebenssituation von Familien eine wichtige Rolle spielt.

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126 S.

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