Die Epidemiologie als ein Instrument zur Ermittlung regionaler Bedarfspotentiale an gesundheitlichen Leistungen. Methoden - Ergebnisse - Perspektiven.

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SEBI: Zs 2548-4
BBR: Z 703
IRB: Z 885

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Abstract

Gesundheitszustand und Krankheitsgeschehen der regionalen sowie - zum Vergleich - der Gesamtbevölkerung stehen im Mittelpunkt der Analysen. Sie konzentrieren sich auf die multifaktorielle Entwicklung von Krankheit und Behinderung als Folge von Risikoexpositionen. Regionalisierung bedeutet die Untersuchung der räumlichen Grenzen bestimmter Entwicklungen und Risiken. Weniger methodische Probleme begrenzen den präventiven, also auch raumplanerischen Nutzen der Epidemiologie als vielmehr die begrenzte Umsetzung der analytischen Methodik in den wissenschaftlichen und praktischen "Alltag". Die methodischen Mängel der statistischen Analyse von Zusammenhängen dürften dadurch zustandekommen, daß mit deskriptiven Techniken versucht wird, analytisch-epidemiologische Analysen über Wirkzusammenhänge zu ersetzen. Für die numerische Analyse regionaler Unterschiede genügen deskriptive Ansätze nicht. Die Epidemiologie kleinräumiger Gesundheitsphänomene modelliert die Entstehung, Verteilung und Entwicklung von Krankheit und Behinderung mit den bekannten oder vermuteten Risiken. Auf der Basis statistischer Modelle, d.h. unter simultaner Einbeziehung der relevanten Faktoren, wird die Entwicklung in den betrachteten Räumen analysiert und für Planungszwecke prognostiziert. So können u.a. deskriptiv erarbeitete räumliche Unterschiede bei der Morbidität als epidemiologisch

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Krankheit, Verteilung, Ursachenanalyse, Regionalisierung, Methodologie, Infrastrukturbedarf, Daseinsvorsorge, Gesundheitseinrichtung

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Informationen zur Raumentwicklung, Bonn (1990), H.2/3, S.69-77, Lit.

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Krankheit, Verteilung, Ursachenanalyse, Regionalisierung, Methodologie, Infrastrukturbedarf, Daseinsvorsorge, Gesundheitseinrichtung

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