Möglichkeiten und Grenzen von Beschäftigungspolitik in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion.

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DE

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Berlin

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ZLB: 2000/1101-4

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Mitte der neunziger Jahre erreichte die europäische Arbeitslosenquote ihren Höchststand in der Nachkriegsperiode. Hauptziel des Beitrags ist es, alternative beschäftigungspolitische Optionen aufzuzeigen, die sich im Kampf gegen die anhaltende Arbeitslosigkeit als konsensfähig unter den Mitgliedstaaten der Europäischen Währungsunion erweisen. Nach der Analyse der europäischen Arbeitsmärkte und der Beurteilung konkreter beschäftigungspolitischer Vorstellungen in der EU wird die Rolle der EZB, des Europäischen Rats für Wirtschaft und Finanzen (Ecofin X) und der Tarifparteien im Kampf gegen die anhaltende Arbeitslosigkeit eingehend untersucht. Es zeigt sich, dass keine der genannten Parteien ein so komplexes interdependentes Problem alleine bewältigen kann. Vielmehr erfordert es die gemeinsame Anstrengung aller Entscheidungsträger. Anschließend wird die Frage aufgegriffen, ob Lohnzurückhaltung ein probates Mittel zur Steigerung der Beschäftigung in Europa darstellt oder ob diese Strategie vielmehr die Gefahr einer Deflation mit ihren negativen Folgen für Produktion und Beschäftigung birgt. Zum Schluss wird das schwierige Verhältnis zwischen den Tarifparteien und der EZB näher beleuchtet. Ergebnis der Analyse ist, dass die Effektivität des Signal- und Koordinations-Prozesses zwischen der Zentralbank und den Tarifparteien eine Schlüsselfunktion bei der Entwicklung von Inflation und Arbeitslosigkeit in Europa einnimmt und die sich daraus ergebenden Implikationen für Deutschland aufgezeigt werden. difu

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74 S.

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Discussion papers; FS I 99-303