Sustainability - eine Illusion? Ein interdisziplinärer Workshop.
Pro Universitate
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Pro Universitate
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DE
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BBR: A 13 323
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Abstract
Vertreter aus Ökonomie, Technik und Sozialwissenschaft diskutierten auf einem interdisziplinären Workshop mit Sprachwissenschaftlern, Theologen, Psychologen und Ethnologen über die Dimensionen des Themas "Sustainability - eine Illusion?". Sie versuchten Bedingungen zu formulieren, unter denen das gegenwärtig herrschende Wirtschafts- und Gesellschaftssystem allmählich auf den Pfad einer auf Dauer durchhaltbaren Entwicklung einzuschwenken vermag. Dabei ging es nicht nur um die Frage, ob eine auf Dauer durchhaltbare Entwicklung ökonomisch-technisch vorstellbar ist, sondern auch darum, in welchem Ausmaß die dafür notwendigen Veränderungen im persönlichen, unternehmerischen oder politischen Verhalten realisierbar erscheinen. Das Fazit: Eine dauerhaft durchhaltbare Entwicklung der Gesellschaft ist nicht zwangsläufig eine Illusion. Es gab in der Menschheitsgeschichte immer wieder - zwar zeitlich und räumlich oft begrenzte - Perioden, in denen Gesellschaften Wertstrukturen und Ordnungssysteme entwickelten, um ihr Überleben und ihren Wohlstand allein durch eine intelligentere Nutzung der vorhandenen Ressourcen zu sichern. Viel spricht dafür, daß die herrschenden Anreizstrukturen in Wirtschaft und Gesellschaft dies nicht leisten werden. So bleibt die Frage offen, ob die Lernfähigkeit in unseren Strukturen für eine solche Neuorientierung ausreicht, oder ob diese erst unter vermutlich hohen Opfern zerbrechen müssen, damit Raum für neue Ansätze entsteht. - (n.Verf.)
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139 S.