Sedimentmanagement in Fließgewässern. Grundlagen, Methoden, Fallbeispiele. Merkblatt DWA-M 525. Entwurf.
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DE
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Hennef
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ZLB: Kws 256/23
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Abstract
Vielfältige Nutzungen haben den Sedimenthaushalt und die Sedimentqualität der Fließgewässer über Jahrhunderte hinweg gravierend verändert mit der Folge, dass Sedimente im Rahmen der Gewässerunterhaltung bewirtschaftet werden müssen. Aus gesellschaftlicher Perspektive ist der Umgang mit Sedimenten in vielerlei Hinsicht relevant, da er unmittelbar die Interessen so bedeutsamer Bereiche wie Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verkehr sowie mittelbar über Stoffkreisläufe die Trinkwassergewinnung und Abwasserbeseitigung berührt. Sedimentbewirtschaftung ist deshalb Aufgabe aller für die Gewässer zuständiger Verwaltungen aber auch der unterschiedlichen Gewässernutzer, wie z. B. Betreiber von Hafen- und Wasserkraftanlagen. Eingriffe in den Sedimenthaushalt haben häufig überregionale und langfristige Folgen sowohl im Hinblick auf die multiple Funktion des Gewässers als auch auf seine Nutzung. Mit der Erkenntnis, dass der gute ökologische Zustand eines Fließgewässers wesentlich von den morphologischen Verhältnissen und damit vom Sedimenthaushalt abhängt, ist im Zusammenhang mit der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie die Sedimentbewirtschaftung in den Fokus der Gewässerunterhaltung gerückt. Auch wenn Sedimente in der Richtlinie nicht hervorgehoben genannt sind, wird wegen der Schlüsselfunktion der Sedimente für den angestrebten guten chemischen und ökologischen Zustand der Gewässer die Notwendigkeit eines koordinierten und an ökologischen Belangen ausgerichteten Sedimentmanagements intensiv diskutiert und bei der Umsetzung teilweise schon berücksichtigt. Jüngste Aktivitäten zielen darauf ab, den Umgang mit Sedimenten explizit in die europäische Gesetzgebung aufzunehmen.
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156 S.
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DWA-Regelwerk; M 525