Energiegenossenschaften aus einer Postwachstumsperspektive.
Akademie für Raumforschung und Landesplanung
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Akademie für Raumforschung und Landesplanung
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DE
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Hannover
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1612-3891
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ZLB: Kws 150 ZB 6839
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Abstract
Genossenschaftliche Organisationsformen werden aufgrund ihrer demokratischen Organisation und Governance sowie ihres Fokus auf andere als (rein) wirtschaftliche Ziele oftmals als Beispiel für Postwachstumsökonomien bzw. alternative Ökonomien genannt. Im Falle der deutschen Energiegenossenschaften kommen außerdem ihre Bedeutung für die Transition zu einem nachhaltigen Energiesystem sowie ihre oftmals regionale Orientierung hinzu. Angesichts veränderter Rahmenbedingungen, konkret dem Auslaufen der garantierten Einspeisevergütungen für Strom aus erneuerbaren Energien - stehen Energiegenossenschaften allerdings vor vielfältigen Herausforderungen und müssen ihre Geschäftsmodelle überdenken und ggf. anpassen. Vor diesem Hintergrund wurde in den Jahren 2016/17 eine Befragung aller deutschen Energiegenossenschaften durchgeführt, um mehr über ihre aktuellen und zukünftige Aktivitäten und Ziel zu erfahren. Der Beitrag stellt ausgewählte Ergebnisse der Befragung vor und untersucht, ob und wie Energiegenossenschaften in Zukunft (weiter)wachsen wollen. Dabei wird zunächst auf die Rechtsform der Genossenschaft, die Besonderheiten von Energiegenossenschaften sowie mögliche Implikationen aus Sicht der Wachstumsthematik eingegangen und die Entwicklung der Energiegenossenschaften aus einer Postwachstumsperspektive diskutiert.
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Nachrichten. ARL
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Nr. 4
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S. 15-19