Der öffentliche Personennahverkehr als Rechtsbegriff. Dimensionen einer Neugestaltung unter besonderer Berücksichtigung des ländlichen Raums.

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Berlin

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ZLB: Kws 335/97

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Abstract

Strukturschwache ländliche Räume sehen sich aufgrund demographischer, ökologischer und politischer Wandlungsprozesse vielfältigen Herausforderungen gegenübergestellt. Eine besondere Schwierigkeit liegt dabei in der Aufrechterhaltung einer verkehrlichen Infrastruktur abseits des privaten PKW. Der öffentliche Personennahverkehr in seiner jetzigen Form kann in diesem Kontext allerdings weder eine befriedigende Lösung für die verbliebene ländliche Bevölkerung, noch Perspektiven für eine Revitalisierung peripherer Räume bieten. Notwendig ist es vielmehr, neue Varianten des öffentlichen Verkehrs zu entwickeln, die flexibel und individuell auf die Bedürfnisse des jeweiligen Raums abgestimmt sind. An seine Grenzen stößt dieses Vorhaben aber bei der rechtlichen Umsetzung. Enge und veraltete Regelungen, sowohl auf Bundes- als auch Landesebene, verhindern die Realisierung zukunftsträchtiger und nachhaltiger öffentlicher Verkehrssysteme. Aus diesem Grund sollen die rechtlichen Hemmnisse durch die aktuelle ÖPNV-Gesetzgebung analysiert und entsprechende Lösungs- und Neugestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.

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247 S.

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Schriften zur Rechtswissenschaft; 189