Württembergs Katholiken unterm Hakenkreuz 1930-1935.

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SEBI: 77/3485

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Die Untersuchung versucht das Geschehen des Jahres 1933 einzubetten in das Verhältnis von Staat und Kirche von der Novemberrevolution 1918 bis zur Machtergreifung 1933 und in die ersten Jahre nach Abschluß der ,,nationalen Revolution'' 1934-1935. Im Herbst 1935 war die Gleichschaltung der katholischen Kirche erreicht. Die Auseinandersetzung um das Bild des Menschen in der Gesellschaft, um die ,,richtige'' Weltanschauung, spielte sich auf kirchlicher Seite immer weniger in der Öffentlichkeit, vielmehr nur noch im ,,sakralen Raum'' ab. Die Warnungen vor den Schriften Rosenbergs, die Verurteilung der Reden Goebbels', Görings und von Schirachs erreichten nur noch die Kirchgänger. Die Gestapoberichte jener Zeit machen aber deutlich, daß die Machthaber diese kirchlichen Stellungnahmen ernst nahmen. Es zeigt sich, daß die Gleichschaltung nur nach außen errreicht worden war, einzelne Gläubige jedoch erhebliche Vorbehalte gegenüber dem Staat geltend machten; auf dieser Grundlage sollten später einige Katholiken zum aktiven Widerstand finden.

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Katholizismus, Nationalsozialismus, Weimarer Republik, Landesgeschichte, Institutionengeschichte, Politik, Geschichte

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Stuttgart: Kohlhammer (1969), 223 S., Lit.; Reg.(phil.Diss.; Zübingen o.J.)

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Katholizismus, Nationalsozialismus, Weimarer Republik, Landesgeschichte, Institutionengeschichte, Politik, Geschichte

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