Die Verhäuslichung von Harn- und Kotentleerung.

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IRB: Z 271

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Die natürliche Harn- und Kotentleerung der Menschen führte jahrhundertelang zu unvermeidlicher Geruchsbelästigung und oft auch zur Verletzung des Schamgefühls. Die Beseitigung der Exkremente, sofern sie nicht zur Düngung nutzbar gemacht wurden, geschah durch Abtransport in Kübeln oder Pumpen in Spezialfahrzeugen. Die Luftverpestung auf den Straßen verschwand allmählich, seit die Orte der Notdurftverrichtung abgeschlossen an die Wohnhäuser angefügt und schließlich ins Hausinnere verlegt wurden. Die zunächst mechanische Entleerung der Abortschüsseln erfolgte später durch Wasserspülung. Die reich illustrierte, kulturhistorisch angelegte Studie berührt auch die Entwicklung des Reinlichkeitsgefühls, der Sittlichkeit und sogar des Sprachgebrauchs. wt

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Entsorgung, Sanitäranlage, Sanitärbauteil, Technischer Ausbau, WC, Hygiene, Geruchsbelästigung, Düngung, Entsorgung, Kanalisation, Kulturgeschichte, Geruchsbeseitigung, Luftqualität

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Archithese 15(1985)Nr.1, S.8-14, Abb., Lit., Grundr., Schn., Det.Artikel ist in leicht erweiterter Form bereits in Medizin, Mensch, Gesellschaft 4/79 erschienen.

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Entsorgung, Sanitäranlage, Sanitärbauteil, Technischer Ausbau, WC, Hygiene, Geruchsbelästigung, Düngung, Entsorgung, Kanalisation, Kulturgeschichte, Geruchsbeseitigung, Luftqualität

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