Die Funktionen des verwaltungsgerichtlichen Vorverfahrens (Widerspruchsverfahren) in Baurechtssachen aus rechtlicher und rechtstatsächlicher Sicht.

Nomos
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Nomos

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Baden-Baden

item.page.language

item.page.issn

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: 99/782

item.page.type

item.page.type-orlis

DI

relationships.isAuthorOf

Abstract

Der erste von drei Abschnitten der empirischen Untersuchung beschäftigt sich damit, welche Leistungen die Juristen dem Widerspruchsverfahren zuschreiben und auf welche Weise sie ihre Annahmen herleiten. Es wird dargestellt, inwieweit die Festlegung und die Gewichtung der normativen Funktionen die Lösung einzelner rechtsdogmatischer Probleme bestimmen. Dabei offenbart sich die begrenzte Leistungsfähigkeit der teleologischen Methode. Die mit ihrer Hilfe gewonnenen normativen Zwecke erweisen sich z.T. als bloße Annahmen, soweit sie implizit arbeiten. Im zweiten Abschnitt der Arbeit werden die mit Hilfe einer quantitativen Aktenanalyse gewonnenen Ergebnisse zum Widerspruchsverfahren vorgestellt. Es wird ein rechtstatsächlicher Soll/Ist-Vergleich vorgenommen, der den Blick auf für Verwaltungsentscheidungen nach dem formalen Programm nicht zugelassene Kriterien lenkt, die Dauer, Funktion und Qualität der Verwaltungsverfahren faktisch beeinflussen. Die rechtstatsächlichen Ergebnisse ermöglichen im dritten Abschnitt ein Rückbindung der empirischen Befunde an die rechtsdogmatische Diskussion um die Funktion des Vorverfahrens in Verbindung mit Reformüberlegungen. eh/difu

Description

Keywords

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

432 S.

Citation

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries

Fundamenta juridica. Hannoversche Beiträge zur rechtswissenschafltichen Grundlagenforschung; 32