Regenwassernutzanlagen - eine ökologisch sinnvolle Alternative?

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0933-6052

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IRB: Z 1720

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Abstract

Inzwischen das Verfahren ist ein wenig "modernisiert" worden kann Re-genwasser, aufgefangen als Dachablaufwasser, ohne größere technische oder hygienische Probleme als Ersatz für Trinkwasser in den Bereichen Toillettenspülung, Waschen, Autowaschen und Putzen sowie zur Gartenbewässerung eingesetzt werden rund 80.000 mal wurde dieses "Verfahren" durch Installation einer Regenwassernutzungsanlage (RWNA) bisher gewählt. Haben die, die so wählten, sich alle geirrt und ökologisch falsch entschieden? Eine Studie, die in diesem Diskussionspapier untersucht werden soll, kommt für die Produktokobilanz einer konkreten (von den Bremer Stadtwerken finanzierten) RWNA in einem Bremer Wohnhaus "Auf dem Werder" zu einem solchen Ergebnis: Bei dem dort verwendeten energetischen Vergleichsmaßstab Energieverbauch durch Produktion, Installation, Transporte und Betrieb der RWNA auf der einen, der Energieverbrauch durch die "normale" zentrale Trinkwasserversorgung auf der anderen Seite schneidet der Fall mit RWNA etwa 40mal schlechter ab. Wie kommt das? Werden hier tatsächlich zwei Alternativen (mit bzw. ohne Regenwassernutzung) hinsichtlich ihrer jeweiligen okologischen Relevanz verglichen? Kommt dieses Ergebnis zustande aufgrund der Annahmen (z.B. über die Bilanzgrenzen), aufgrund der besonderen Wahl des Indikators (Energienutzung) oder wurde schlichtweg falsch gerechnet?

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Zeitschrift für Stadtentwässerung und Gewässerschutz

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Nr.33

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S. 3-54

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