Funktion und Bedeutung von Sichtbeziehungen zu baulichen Dominanten im Bild der deutschen Stadt. Ein Beitrag zur politischen Ikonographie des Städtebaus.

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SEBI: 80/677

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Abstract

Die Sichtbeziehung zu baulichen Dominanten stellen ein konstituierendes Element des deutschen Stadtbildes dar. Anzahl, Stellung und Gestaltung von baulichen Dominanten eröffnen wichtige Einblicke in die soziale Struktur einer Stadt und die geistige Verfassung ihrer Zeit. Die Vielzahl baulicher Dominanten weist auf eine dem Konkurrenzprinzip verpflichtete Gesellschaft hin, die Einzahl auf die Dominanz eines autoritären oder autokratischen Prinzips, dem sich alles unterzuordnen hat. Mischformen weisen analog dazu auf unterschiedliche, differenzierte Herrschaftsformen hin. Die Feststellung, daß die Stadt Manifestationscharakter realpolitischer Verhältnisse und deren Veränderungen besitzt, kann nur dann als schlüssig gelten, wenn jedes ihrer konstituierenden Elemente oder Sequenzen die gleichen Tendenzen aufweist. Am Beispiel der Stellung baulicher Dominanten im Kontext des städtebaulichen Gefüges wird nachgewiesen, daß diese den Zusammenhang von Herrschaftsform und Baugestalt widerspiegelt. ud/difu

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Städtebau, Architektur, Semiotik, Stadtbild, Ikonographie, Bautengeschichte, Stadtsoziologie, Bauwesen

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Frankfurt/Main: Rita G.Fischer (1979), 385 S., Abb.; Tab.; Lit.

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