Lübeck: Eine kreisfreie Stadt zwischen Sub- und Reurbanisierung.

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Hannover

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ZLB: Kws 104/391

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Abstract

Während Lübeck in der Nachwendezeit unter deutlichen Bevölkerungsverlusten litt, verzeichnet die Stadt seit 2010 wieder steigende Bevölkerungszahlen. Motor dieser Entwicklung ist ein positiver Wanderungssaldo, der die nachteiligen Effekte einer negativen demografischen Entwicklung überkompensiert. Es wandern neben jungen Menschen, die eine Ausbildung suchen, insbesondere Ausländer zu. Die Zuwandernden finden in Lübeck inzwischen einen günstigen Arbeitsmarkt vor, die lokale Wirtschaft wächst entsprechend dem Bundestrend seit 2005. Zwar wandern auch nach 2010 junge Familien in das Umland ab, jedoch im Zeitablauf mit abnehmendem Niveau. Trotz allem wächst die Hansestadt seit wenigen Jahren im Gegensatz zum Umland, sodass sich eine Trendumkehr hin zur Reurbanisierung andeutet. Auch für die nahe Zukunft wird für Lübeck weiteres Bevölkerungswachstum vorhergesagt. Nichtsdestotrotz müssen zukünftige Analysen zeigen, ob der skizzierte Trend nachhaltig ist. Die vorliegenden Gutachten säen Zweifel daran, da bereits heute erwartet wird, dass der demografische Effekt in einigen Jahren wieder überwiegt. Der Text beleuchtet die skizzierten Entwicklungen im Detail und stellt dabei auch die Ergebnisse einer Wohnzufriedenheitsanalyse im Hochschulstadtteil Lübeck dar. Dabei wird die Frage diskutiert, inwieweit urbane Wohnquartiere geeignet sind, abwanderungswillige Familien in der Stadt zu halten. Schließlich wirft die Arbeit noch ein Schlaglicht auf die Lübecker Stadtentwicklungspolitik, die im Zuge des anhaltenden Zuwanderungsdrucks vor besondere Herausforderungen gestellt wird.

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S. 235-254

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Arbeitsberichte der ARL; 27