Eine Stadt zum Leben. Städtebau und Wohnungsreform in Posen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

de Gruyter/Oldenbourg
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Berlin

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ZLB: Kws 100,3/73

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Abstract

Die Architekturgeschichte Posens zwischen 1900 und 1945 ist geprägt von den politischen Wechselfällen jener Jahrzehnte. Während der Teilungen Polens bis zum Ende des Ersten Weltkriegs war Posen preußische Provinz- und Residenzstadt, in der Zwischenkriegszeit eine der wichtigsten Städte der Zweiten Polnischen Republik und Wojewodschaftssitz, im Zweiten Weltkrieg Hauptstadt des von NS-Deutschland annektierten sog. Wartegaus. Die politischen Rahmenbedingungen gaben die kulturellen Orientierungspunkte vor, sie prägten die personelle Zusammensetzung der Architekturszene, ihre ideologische Ausrichtung, ihre Traditionsbindungen und ihre künstlerischen Ideen. Ein Bindeglied zwischen den drei sehr gegensätzlichen Zeitabschnitten war die Wohnungsfrage als zentrales Element der europäischen Stadtentwicklung im 19. und 20. Jahrhundert. Am Beispiel Posen lassen sich die Reformprozesse aus der Perspektive einer Hauptstadt in der Provinz verfolgen: ein freies Schöpfen aus fortschrittlichen Tendenzen, ohne mit der Vergangenheit zu brechen, Gestaltung verstanden als aktive Wahl, als Zusammenfügung und Anpassung.

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412 S.

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Schriften des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa; 70