Die surreale Welt. Sinnwelten der Moderne und die Horizonte der Weltenmitte. Bd. 1 Weltenbauer und Weltbewohner.

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Berlin

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ZLB: Kws 100,2/156:1

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Abstract

Wer sich der Stadt widmet, blickt nicht nur in den Hauptaufenthaltsraum des menschlichen Daseins, sondern widmet sich zugleich einem Universum, das an Komplexität und Widersprüchlichkeit kaum zu übertreffen ist. Sie, die Stadt, ist der Inbegriff des technologischen und gesellschaftlichen Fortschrittes. Sie besitzt aber gleichzeitig das Potential, als Manifestation einer baulichen und lebensweltlichen Irrationalität zu fungieren, welche dem Programm einer rationalen Moderne erfolgreich in den Rücken fällt. Sie ist Ausdruck des Konkreten sowie Gestalt des Imaginären und besitzt eine dualistische Ambivalenz, die Stein und Mythos sowie rationales Handeln und romantische Praktiken der Welthandhabung auf eine gemeinsame Fläche stellt. Sie gewährt dem urbanen Ich so ein sorgetragendes Innen, welches sich ohne eine Entzifferung der traumhaft hingesäten Bilder, die in Form autopoetischer Wirklichkeiten die städtische Lebenswelt bestuhlen, kaum verstehen lässt. Diese Bilder aufzuspüren und sie exemplarisch auszustellen, ist das ausgemachte Programm des Textes. [Das Buch enthält Teile der Dissertation.]

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