Anforderungen an die gesetzliche Krankenversicherung zur Verbesserung der regionalen Angebots- und Nachfragesteuerung im Gesundheitswesen.
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1990
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SEBI: Zs 2548-4
BBR: Z 703
IRB: Z 885
BBR: Z 703
IRB: Z 885
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Zusammenfassung
Beitragssatzdifferenzen zwischen den Krankenkassen haben unterschiedliche Ursachen: Sie hängen zum einen zusammen mit dem jeweiligen Anteil, den die einzelnen Kassen bei der Erfüllung der GKV-weiten Solidaraufgaben leisten, zum anderen mit regionalen Unterschieden in Angebot und Nachfrage von bestimmten Gesundheitsleistungen. Weil der jeweilige Einfluß der einzelnen Beitragssatzdeterminanten unbestimmt bleibt, sind die bestehenden Beitragssätze bzw. Beitragssatzunterschiede untauglich für gezieltes Kassenhandeln zur Beeinflussung regionaler Angebots- und Nachfragestrukturen. Damit die gesetzlichen Krankenkassen in Zukunft einen sinnvollen Wettbewerb im Interesse ihrer Versicherten führen können, ist die Verankerung einer entsprechenden Wettbewerbsordnung sowie der freien Kassenwahl für alle Versicherten erforderlich. Sinnvoller Kassenwettbewerb hat nicht mehr die gegenseitige Abwerbung "günstiger Risiken" zum Inhalt, sondern Verbesserungen auf der Leistungsseite durch neuartige Formen der Vertragsgestaltungen mit den überwiegend regional vertretenen Anbietern von Gesundheitsleistungen sowie gesundheits- und kostenbewußtes Inanspruchnahmeverhalten auf seiten der Versicherten. Kern der hierfür erforderlichen Wettbewerbsordnung ist ein bundesweiter, kassenartenübergreifender Risikostrukturausgleich bei regionalisierter Beitragssatzgestaltung aller Kassen. - (n.Verf.)
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Informationen zur Raumentwicklung, Bonn (1990), H.2/3, S.119-127, Abb.; Lit.