Die Folgekosten neuer Wohnstandorte. Neue Instrumente zur Verbesserung der Transparenz der Wohn-, Mobilitäts- und Infrastrukturkosten für die öffentlichen und die privaten Haushalte.

Gemeindetag Baden-Württemberg
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Gemeindetag Baden-Württemberg

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Stuttgart

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ZLB: 4-Zs 1723
BBR: Z 333

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Abstract

Die Erkenntnis, dass die fortschreitende Ausweitung der Siedlungsentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland negativ zu bewerten ist, hat bislang nicht zu einer erkennbaren Verringerung der Neuinanspruchnahme von Flächen geführt. Stattdessen scheinen die bei der konkreten Standortwahl entscheidenden Akteure, die Kommunen und die privaten Haushalte, durch einen neu geschaffenen Wohnstandort deutliche Vorteile für sich zu erwarten. In der Tat ist das Bauland für die privaten Haushalte in der Peripherie in der Regel deutlich billiger als in den verdichteten Bereichen der Städte, doch werden die geringeren Kosten durch weit höhere Aufwendungen für die erforderliche Mobilität zum Teil aufgezehrt. Für die Kommunen zahlen sich neue Baugebiete aus, weil die Einnahmen der Kommunen wesentlich von der Einwohnerzahl bestimmt werden. Dagegen steht, dass die Kosten für Betrieb, Instandhaltung und Erneuerung der erforderlichen Infrastrukturen sich jedoch über die Jahrzehnte zu erheblichen Beträgen summieren. Die Erfassung und Analyse der Infrastrukturfolgekosten auf der kommunalen Ebene wurde in Forschung und Praxis lange vernachlässigt. Hier setzt das in dem Beitrag vorgestellte Forschungsprojekt "Wohn-, Mobilitäts- und Infrastrukturkosten - Transparenz der Folgen der Standortwahl und Flächeninanspruchnahme" der TU Hamburg-Harburg an, das im Rahmen des Forschungsprogramms "Forschung für die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und ein nachhaltiges Flächenmanagement (REFINA)" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. In dem Projekt werden Werkzeuge wie die Software "InfrastrukturFolgekostenRechner" entwickelt, die es kommunalen Entscheidungsträgern und privaten Haushalten erleichtern sollen, die Folgekosten ihrer Standortentscheidungen transparent zu machen.

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Die Gemeinde

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Nr. 21

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S. 795-799

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