Gibt es den Norden des Südens? Aspekte regionaler Wettbewerbsfähigkeit in der Europäischen Gemeinschaft.
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DE
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Bonn
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0303-2493
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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
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Abstract
Regionale Wettbewerbsfähigkeit wird in der Regionalpolitik vorwiegend nach Ergebnisindikatoren wie Wertschöpfung, Einkommen oder Arbeitsmarktentwicklung beurteilt. Darauf stützen sich Abgrenzungen von europäischen und nationalen Fördergebietskulissen. Voraussetzungen von Wettbewerbsfähigkeit wie Human- und Sachkapital, Innovation, Lagegunst, Infrastrukturausstattung oder Umweltbedingungen werden in regionalwirtschaftlichen Ursache-Wirkungsmodellen seltener operationalisiert. Der Beitrag fußt auf einem einfachen Modell der regionalen Wettbewerbsfähigkeit, in dem regionalwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Standortfaktoren mit regionalwirtschaftlichen Ergebnissen, Wirkungen auf den Arbeitsmarkt und allgemeinen Disparitätenentwicklungen verknüpft werden. Es zeigt sich, daß zwischen den Ursachenindikatoren und der zentralen Meßgröße "Wertschöpfung" ein enger regionaler Zusammenhang besteht, während einige der Ergebnisindikatoren aus den Bereichen der Arbeitsmarktentwicklung oder der Wanderung sich als relativ unabhängig vom Input erweisen. Es wird vermutet, daß die Loslösung der Ursachen- von der Wirkungsseite im Beobachtungszeitraum länderspezifische Ursachen hat. Zusätzlich wird untersucht, wie gängige regionalwirtschaftliche und siedlungsstrukturelle Raumkategorien auf europäischer Ebene ("blaue Banane", Nord-Süd, Ost-West, Agglomerationen - ländlicher Raum) im Lichte von Indikatoren der Wettbewerbsfähigkeit zu beurteilen sind. - (n.Verf.)
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Informationen zur Raumentwicklung
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Nr.9/10
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S.593-618