WLand. Zum Potential ländlicher Digitalisierung.

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Wiesbaden

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ZLB: Kws 165/51

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Abstract

Ziel der Auseinandersetzung ist die kritische Beleuchtung der digitalen Potentiale für und in ländlichen Räumen in Deutschland. Die Diskussion findet vor dem Hintergrund heterogener Entwicklungszustände, starker Urbanisierungstendenzen, erheblicher Schrumpfungsprozesse und schwacher lokaler Organisation mit einem schwindenden Einfluss auf demokratische Gestaltungsprozesse statt. In Orientierung an postwachstumstheoretische Debatten werden Ansatzpunkte des Digitalen diskutiert, die für ihre praxistaugliche Umsetzung in Verschränkung lokaler Partizipation mit dem globalen Knowhow der Wissensgesellschaft entworfen werden müssen. Jenseits des "landläufigen" Verständnisses der Digitalisierung des ländlichen Raumes – gemeint als Anschluss peripherer Regionen an das World-Wide-Web – können ländliche Räume als Möglichkeit gesehen werden, digitale Potentiale in Verschränkung mit nicht-digitalen Konzepten und unter dem Primat einer emanzipativen, sozial gerechten Gemeinschaftsentwicklung zu entfalten. Entsprechend ist der Neologismus WLand – als Verschränkung von WLAN und Land – zu verstehen.

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75-89

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