Die nachträgliche Zulassung der Kündigungsschutzklage durch Beschluß.

Verl. Recht u. Wirtschaft
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ZLB: 2001/158

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DI

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Abstract

Zunächst wird die historische Entwicklung der nachträglichen Klagezulassung von der Weimarer Republik bis zur heutigen Zeit aufgezeigt. Im Rahmen der Erörterung des derzeitigen Rechtszustandes wird ein Überblick über die wesentlichen Streitpunkte des heutigen § 5 Kündigungsschutzgesetz (KSchG) erstellt. § 5 KSchG ermöglicht es, die Folgen einer unverschuldeten Fristversäumung zu beseitigen und ist somit ein umstrittener Notanker im Kündigungsschutzprozess. Im Anschluss befasst sich die Studie mit den Streitfragen der jetzigen Rechtslage. Ausgangspunkt ist die Frage nach der Rechtsnatur der nachträglichen Klagezulassung, die die Ursache vieler Unklarheiten dieser Problematik ist. Anschließend werden die Voraussetzungen, unter denen die nachträgliche Zulassung zu gewähren ist, im einzelnen vorgestellt. Die Verfahrensfrage mit dem äußeren Ablauf des Zulassungsverfahrens sowie dessen Verfahrensgrundsätze schließen sich an, wobei es um erstinstanzliche Verfahren und Verfahren in der Rechtsmittelinstanz geht, bevor der Frage nach dem Verhältnis des Zulassungsverfahrens zum Hauptsacheverfahren nachgegangen wird. kirs/difu

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222 S.

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Abhandlungen zum Arbeits- und Wirtschaftsrecht; 86