Strukturwandel - Denkmalwandel. Umbau - Umnutzung - Umdeutung. Städtische und ländliche Räume unter Umnutzungsdruck. Verdichtung und Leerstand, Segregation und Gentrifizierung, Identität und Differenz.

Holzminden
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Datum

2016

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Herausgeber

Holzminden

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Mitzkat

ISSN

ZDB-ID

Standort

ZLB: Kws 118/200

Dokumenttyp

Dokumenttyp (zusätzl.)

SW
KO

Autor:innen

Zusammenfassung

Strukturwandel ist die conditio sine qua non der modernen Denkmalpflege. Ohne Wandel - ob politisch oder ökonomisch motiviert - gäbe es die Kraft des Beharrens nicht, die dem Konservieren zugrunde liegt, nicht den Wunsch, Bedeutungsvolles dem Strom der Zeit zu entreißen und gewissermaßen auf Dauer zu stellen. Brüche bzw. Transformationsprozesse sind es insofern, die Denkmalpflege als gesellschaftlichen Belang nicht nur initiiert, die sie nachfolgend auch verändert und veranlasst haben, immer wieder neu über ihre Gegenstandsbereiche nachzudenken. Der sogenannte Fortschritt bringt neue Denkmale, neue Wertbegründungen und auch neue Erhaltensmethoden hervor. Auch die Denkmalwelt ist somit in einem steten Wandel begriffen - ein Prozess, der ihre Gegenstände und geistigen Fundamente gleichermaßen umfasst und mit dem gängigen Terminus der "Erweiterung des Denkmalbegriffs" nur unzureichend beschrieben ist. Auch die gegenwärtigen gesellschaftlichen Veränderungen verlangen nach konservatorischen Antworten, das Fach ist somit aufgerufen, sich im Nachdenken über die Denkmalpflege und ihr Selbstverständnis einzureihen in die große Tradition, die Karl Friedrich Schinkel mit seinem wegweisenden Memorandum vor 200 Jahren begründet hat.

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Schlagwörter

Zeitschrift

Ausgabe

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

219 S.

Zitierform

Stichwörter

Serie/Report Nr.

Veröffentlichungen des Arbeitskreises Theorie und Lehre der Denkmalpflege e. V.; 25

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